Gerlinde UnverzagtJournalistin und Autorin

Bücher

Eltern an die Macht

Ullstein, 2010: Warum wir es besser wissen als Lehrer, Erzieher und Psychologen

Eltern an die Macht Der gesunde Menschenverstand hat bei Eltern längst abgedankt. Kein Wunder: Im Dauerbeschuss von Vorwürfen, Vorschriften, Expertenrat und Elternschelte ist die elterliche Intuition verkümmert. Sollen Eltern autoritär erziehen oder ihre Kinder partnerschaftlich mitentscheiden lassen? Die Verunsicherung der Eltern schadet den Kindern. Sie verlieren die Orientierung, den Halt und den Schutz, den nur starke Eltern bieten können. Und sie verlieren ein erwachsenes Gegenüber, an dem sie selbst wachsen können. Dieses Buch zeigt, wie Eltern von selbsternannten Experten manipuliert und entmündigt werden. Höchste Zeit, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Denn nur so können Eltern Kindern wieder gute Eltern sein.

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Supermuttis

Als Lotte Kühn, Droemer knaur 2008: Eine Abrechnung mit den überengagierten Müttern...

Supermuttis ...und das sind wir doch alle. Mehr, besonders am Anfang unserer Mutterkarriere und wenn alles gut geht, irgendwann auch weniger. Dabei tut all das überspannte Getue den Kindern nicht gut und uns auch nicht. In unserer Gesellschaft sind Mütter an allem schuld. Sie sind hochverantwortlich für alles, aber gelten gleichzeitig als zu blöd, um dieser Verantwortung auch nur annähernd gerecht zu werden. Und diese Gemeinheit übersetzen Frauen mit Kindern für sich selbst so, dass sie sich permanent als defizitäre Wesen erleben. Anstatt selbstbewusst zu sagen: Ich weiss selbst am besten, wie ich meine Rolle ausfüllen will, fühlen sie sich schlecht und schuldig. Und hier kommen die Supermuttis ins Spiel: Sie überkompensieren das gesellschaftlich injizierte schlechte Gewissen durch einen Perfektionsanspruch, der alle anderen Mütter blass aussehen lässt, polieren ihren eigenen Glanz auf Kosten der anderen auf, denen sie damit noch mehr schlechtes Gewissen machen. Um des kleinlichen Vergnügens willen, sich ein bisschen besser zu fühlen. Oder wenigstens nicht ganz so dämlich zu sein wie die Mutter von Leonie, Laura, Leon und Joshua. Dieses überdrehte Wettbrüten spart dem Staat viel Geld und schont die Nerven der Posteninhaber. Solange wir in die Konkurrenz der Kinder-Kriegerinnen verwickelt sind, haben sie nämlich ihre Ruhe. Kinderhaben ist eine Episode, nicht das ganze Leben. Ob Phase oder Falle hängt auch damit zusammen, ob wir uns dazu durchringen können, eigene Freiräume zu beanspruchen und die Grabenkämpfe einfach mal sein lassen, indem wir das hehre Mutterideal verabschieden, von dem wir uns im Alltag mit Kindern einigermaßen druckbetankt fühlen dürfen. So etwa wie in der Reklame vom Baumarkt: Mach es fertig, bevor es dich fertig macht.Eine Abrechnung mit den überengagierten Müttern...

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Schulversagen

Schlechte Schüler, hilflose Lehrer - was in unseren Klassenzimmern falsch läuft, als Lotte Kühn, Knaur 2007

Schulversagen Für die Misere an unseren Schulen sind viele verantwortlich: praxisferne Bildungspolitiker, schlechte Lehrer, ein unzeitgemäßes Schulsystem. Ausbaden müssen diese Missstände die Opfer des Systems: die Kinder und Ihre Eltern.

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Elternsprechtag

als Lotte Kühn, knaur 2006

Elternsprechtag In ihrem Bestseller Das Lehrerhasser-Buch hat Lotte Kühn ausgesprochen, was Eltern, Schüler und Lehrer bewegt. In Tausenden von Briefen und E-Mails haben daraufhin viele von ihnen zum ersten Mal ihrem Herzen Luft gemacht und von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit der Schule erzählt. Ihnen gibt dieses Buch eine Stimme. Damit sich endlich etwas ändert!

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Das Lehrerhasserbuch

Lotte Kühn: eine Mutter rechnet ab, Knaur 2006

Das Lehrerhasserbuch Hallo zusammen,
da schreibt eine Mami ein Buch - so larmoyant leitete der Präsident des Lehrerverbandes seine Würdigung des Lehrerhasserbuches in der Zeitung "Die Welt" ein. Okay, ich bin eine - und weil ich das sogar gerne bin, ist beim Nachdenken über die Schule ein sehr subjektives, sehr polemisches und sehr einseitiges Buch herausgekommen, in dem es um mehr geht als um meine Mami-Probleme oder meinen Kontostand: Es geht um das Leiden von Kindern an der Schule. Geschrieben in der Stimmung, die einen zuweilen auf dem Heimweg vom Elternabend ergreift. Oder nach einem absolut sinnfreien Gespräch mit einem Lehrer überfällt, der einen mal wieder nach allen Regeln der Kunst des Abwiegelns, Ausredens und Abschmetterns hat auflaufen lassen. Oder wenn ein Kind etwas aus der Schule erzählt und dabei gleich wieder anfängt zu zittern vor ohnmächtiger Wut und Empörung über einen Lehrer, der bloßstellt, beschimpft, demütigt und deckelt. Und am nächsten Tag muß das Kind dort wieder hingehen, denn es gibt die Schulpflicht. Warum stellt sich kein Lehrer die Frage, wer überhaupt seinen Unterricht besuchte, wenn er dort freiwillig hinkommen könnte?
Darf ich einmal mehr den alten Sponti-Spruch bemühen: der Splitter im Auge ist das beste Vergrößerungsglas. Hätte ich nicht vier Kinder, wäre mir das ganze Ausmaß dieser Katastrophe nicht klar geworden. Deshalb: das Versagen der Schüler ist das Versagen der Schule. Warum heißt es immer nur, dass ein Schüler die Versetzung nicht geschafft hat und nie, dass es seine Lehrer nicht geschafft haben, das Beste in ihm zu sehen, zu pflegen und zum Blühen zu bringen?
Pardon, manchmal muß man unfair sein, um die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema zu lenken. Erst recht, wenn es um das Beste geht, was diese Gesellschaft zu bieten hat: die Kinder. Hätte ich ein Buch mit dem Titel "Schule auf dem Prüfstand" oder "Der Lehrer - gestern, heute, morgen" geschrieben, wen hätte das wohl interessiert? Neutrale, ausgewogene Bücher füllen die Regale der Buchhandlungen und Bibliotheken, und zwar dauerhaft. Denn kaum einer will sie lesen; schon gar nicht, wenn er weiß, dass er selbst und sein ganz persönlicher Ärger darin gar nicht vorkommt. Und die Kinder, um die es eigentlich doch geht, kommen schon gar nicht vor.
Lassen wir mal all die Aufregung beiseite, dann sehen wir das Problem klarer: Eltern glauben, dass ihre Kinder nicht gut lernen. Lehrer glauben, dass die Kinder nicht gut erzogen sind. Kinder fürchten, dass sie missachtet werden. Und am Ende sind immer die Kinder schuld, weil sie zu blöde oder zu faul sind, gerade pubertieren, zuviel fernsehen oder generell uninteressiert in eine ungewisse Zukunft hineindämmern? Oder die Eltern, die´s einfach nicht draufhaben, neben dem nötigen Broterwerb, der Beziehungspflege und allen weiteren Familienarbeiten verschiedene Lerntypen, Klassen, Schulformen richtig zu bedienen? Aber natürlich nie schuld sind die Lehrer, die unter Umständen einfach schlechte Lehrer sind und dank ihres Status unangreifbar sind? Wie lange wollen wir das eigentlich noch hinnehmen?
Ja, der Rummel um dieses Buch ist gewaltig und beeinträchtigt mein privates und familiäres Leben mehr als ich gutheißen kann. Früher stand auf Majestätsbeleidigung Festungshaft, da habe ich es heute doch noch ganz gut getroffen, oder? Immer wenn ich denke, dass ich's nicht mehr aushalte, denke ich daran, dass die Kinder das jeden Tag aushalten müssen. Und dann geht´s wieder.
Herzlich,
Gerlinde Unverzagt

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Benehmen macht Schule

dtv 2005

Benehmen macht Schule Gutes Benehmen - hoch geschätzt, aber kaum noch gepflegt: Die schöne Sitte etwa, Ältere zuerst zu grüßen, scheint völlig dem Vergessen anheimgefallen, Arbeitgeber beklagen mangelhafte Umgangsformen bei Jugendlichen, auf den Straßen - und nicht nur dort - regieren Egoismus und Rücksichtslosigkeit.
Geschieht schlechtes Benehmen aus Mutwillen, Ignoranz oder schlicht aus Unaufgeklärtheit? Muss gutes Benehmen - wie in Bremen - wirklich zu einem Schulfach werden? Und sind an der Misere mal wieder die Achtundsechziger schuld?

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Erzähl mir was vom Sterben

Mit Kindern über den Tod sprechen, Kreuz 2004

Erzähl mir was vom Sterben Viele Eltern möchten Ihre Kinder am liebsten schnell ablenken, wenn diese Fragen nach Tod und Sterben stellen, und ringen nach Worten, wenn diese nach dem Tod der Oma oder eines geliebten Haustiers zum ersten Mal trauern. Wie redet man mit einem trauernden Kind? Wie können Eltern helfen?

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Wenn mal wieder alles nervt

Gute Gründe für schlechte Laune, dtv 2003

Wenn mal wieder alles nervt Das kann nur heiter werden! Auf unsere schlechte Laune könnten wir alle gut verzichten und doch ist sie unausweichlich. Sie überfällt uns hinterrücks und lässt sich nicht immer erfolgreich wegtherapieren. Gerlinde Unverzagt hat sich diesem heimtückischen Phänomen tapfer genähert und seine Ursachen gründlich erforscht. So weiß sie auch von den Segnungen der miserablen Stimmung zu berichten, die sich unter vielem anderen als evolutionärer Vorteil erwiesen hat.

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Kinder und Konsum

Was fehlt, wenn es an gar nichts fehlt, Herder Verlag 2001

Kinder und Konsum Markenklamotten, Handy und PC, Reisen in ferne Länder: Unsere Kinder haben alles, was sie brauchen - und noch mehr. Jeder Wunsch wird ihnen erfüllt. Und zwar sofort: Klaus Hurrelmann und Gerlinde Unverzagt sind überzeugt: Kindern bekommen zu wenig von dem, was sie wirklich brauchen, wenn sie zuviel von dem bekommen, was sie wollen. Die Wohlstandskinder haben scheinbar alles. Und doch wissen viele von ihnen nichts mit sich anzufangen, können sich kaum mehr freuen. Aber Kinder, denen nichts zugemutet wird - eine Leistung, ein Verzicht, Frustrationen - erfahren auch nicht die Hochs und Tiefs, die zum Leben dazu gehören. Kinder müssen die Erfahrung machen dürfen, dass sie Konflikte und Schwierigkeite meistern können. Daher brauchen sie das, was wirklich wesentlich ist - und dabei ist weniger oftmals mehr. Nicht spartanischer Verzicht ist gefragt, sondern die Entdeckung der Dinge, die wirklich wertvoll sind - und Spaß machen.

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Kinder stark machen für das Leben

Herder Verlag 2000

Kinder stark machen für das Leben Das magische Dreieck - Herzenswärme, Freiräume, klare Regeln: damit können Eltern ihren Kindern genügend Selbstsicherheit und Selbständigkeit mitgeben, um sich in einem Alltag zu behaupten, in dem Aggression und Gewalt in der Schule und auf der Straße zur Normalität gehören.
Ein hilfreiches Buch, das Eltern Sicherheit gibt und Perspektiven zeigt!

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